Germguglhupf mit Rosinen

Germguglhupf mit Rosinen

Dieser Guglhupf ist schnell gemacht und deshalb auch gut für unter der Woche. Morgens den Teig zusammenkneten, den Vormittag über gehen lassen, Mittags in die Formen füllen und backen – fertig ist die leckere Nachmittagsjause – ohne große Arbeit und ohne große Sauerei.

Zutaten für den Germteig (Striezel)
abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
1 Ei

Den Germteig mit den Zitronenzesten wie hier beschrieben zubereiten.

Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Nach dem Gehen den Teig in zwei Teile teilen, noch einmal kneten, in zwei gefettete Guglhupfformen (oder auch eine gefettete Kastenform) geben, mit einem verquirltem Ei bestreichen, und etwa 20 Minuten backen.

Voll lecker schmeckt der, nach ein paar Tagen altbackene, Germguglhupf als arme Ritter. Dafür 1 Ei und 1/4 l Milch mit 1 TL Zucker und etwas Zimt verrühren, den übriggebliebenen Guglhupf in Scheiben schneiden, in der Milchmischung einweiken und in einer heißen Pfanne mit Butter herausbacken. Apfelmus dazu oder gebratene Apfelstücken – ein herrliches Frühstück!

Eieraufstrich ohne Mayo

Eieraufstrich ohne Mayo

Zutaten
2 Eier
1 Becher Hüttenkäse
2 TL Senf
3 Spritzer Worcester Sauce
Salz
Pfeffer
Petersilie

Die Eier hart kochen, kalt abschrecken, schälen und mit dem Eierschneider oder Messer klein schneiden. Petersilie fein hacken. Alles miteinander verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Last-Minute-Faschings-/Karnevals-Snacks

Wer Krapfen (Berliner, Pfannkuchen) in den diversesten Varianten nicht mehr sehen kann (wie mein liebster Bäckereiverkäufer zum Beispiel), für den hab ich hier ein paar leckere Alternativen:

Diese Gorgonzola-Törtchen sind richtig einfach gemacht und kommen bei Gästen super an!

Die Schinkenstangerl sind ein wenig aufwendiger, aber jede Minute wert. Einfach köstlich!

Schinkenstangerl

Die GeNUSSbusserl sind eine gute Alternative zu Krapfen – auch aus Germteig, schön süß und lecker.

GeNUSSbusserl

Frühling ist zwar (noch!!) nicht in Sicht (außer in meinem Herzen) – aber die Springrolls eignen sich auch so als kleiner Party-Snack.

Springrolls

Habt viel Spaß beim Verkleiden und Feiern (und Kater auskurieren … 🙂 )

Eierspeise mit Tomaten und Käse

Eierspeise mit Tomaten und Käse

Du sucht das perfekte Rezept für ein geniales Wochenendfrühstück oder einen netten Brunch? Dann habe ich das Richtige für dich! Die Eierspeise mit Tomaten und Käse ist ein super Start in den Tag und dabei ganz schnell gemacht. Die feine Säure der Tomaten zusammen mit dem pikanten Geschmack des Käses machen dieses Frühstück aus.

Oder wie wäre es mit Joghurt und Früchten, Omas Schinkenstangerl (perfekt für einen Brunch!), Rosinenbrötchen, unseren heißgeliebten Hafergatsch oder Striezel? Alles tolle Sachen, die einfach mega lecker sind.

Eierspeise mit Tomaten und Käse

Zutaten für 2 Esser

5 Rispentomaten
1 EL Öl für die Pfanne
Salz
5 Eier
1 Schluck Milch
2 Scheiben Gouda
Pfeffer
2 Scheiben gutes Bauernbrot
Butter

Die Tomaten waschen und halbieren. Das Öl in einer gut beschichteten Pfanne erhitzen. Die Tomaten hineingeben, salzen und etwa 5 Min braten.

Inzwischen die Eier in einer Schüssel mit Milch und Salz verquirlen. Die Tomaten in der Pfanne zur Seite schieben und mit dem Käse belegen, sodass dieser schmelzen kann.

Die Eiermasse im freien Bereich der Pfanne stocken lassen, mit den Tomaten verrühren und auf zwei Teller anrichten. Mit Pfeffer würzen und mit Butterbroten servieren.

Komm kosten!

Familien(pizza)fest

Familienpizza

„Pfui eklig“ – meine Zweijährige, die Fetakäse probiert. 😉

Sogar das Lieblingsessen vieler Familien, leckere, pikante, käsige Pizza, ist nicht gefeit vor pingeligen Essern. Der eine mag es feurig scharf, für den anderen darf am liebsten gar nichts drauf sein. Außer Käse und massig Mais.

Die ultimative Lösung ist, einfach vier Pizzen zu backen. Oder drei. Oder fünf. Je nachdem, wie viele mitessen. Durfte jeder seine Pizza selbst belegen, kann wirklich (fast) nichts mehr schief gehen.

Außer, dass der Teig nach dem Backen in der Mitte nicht durch ist. Dem ist aber schnell entgegengewirkt:

Tipp 1: Vermeidet Mais-, Schinken-, Mozzarella- oder welche auch immer-Berge. Dem Gewicht hält meist selbst der beste Pizzateig nicht stand. Lieber (ggf. geheim, wenn keiner hinschaut) umverteilen.
Tipp 2: Feuchte Zutaten wie Mozzarella und Tomaten eher außen verteilen. Die Flüssigkeit läuft in die Mitte, sorgt dort für andere Teigtemperaturen und der Teig backt langsamer. Vor allem natürlich, wenn sie auch noch in Tipp 1-Bergen auf der Pizza platziert wurden.

Familienpizza

Zutaten für 4 Esser

Pizzateig

500 g Mehl
1 Packerl Germ (Hefe)
1 TL Salz
300 ml Wasser
3 EL Öl

Mehl zum Arbeiten
Backpapier

Für den Pizzateig Mehl, Salz und Germ mit einem Schneebesen verrühren. Lauwarmes Wasser und Öl dazu gießen. Die Masse zuerst mit einem Löffel durchrühren und dann (am besten mit der Küchenmaschine) 10 Minuten kneten. Den Teig mindestens 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Das Backrohr (inkl. Backblech) auf 250 °C vorheizen.

Tomatensauce

1 Packerl stückige Tomaten
2 EL Tomatenketchup
2 TL Pizzagewürz
Salz

Alle Zutaten für die Pizzasauce verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Zutaten für den Belag vorbereiten.

Pizzabelag

Nach Belieben
geriebener Mozzarella
Schinken
Salami
Mais
Feta-Käse
Mozzarella
Zwiebel
Thunfisch aus der Dose
Spinat (schau mal hier!)

Den Teig mit einem Teigspatel in 4 Teile teilen und noch einmal gut durchkneten. Auf der Arbeitsfläche Backpapier ausbreiten und ein Viertel Teig darauf mit den Händen, Fingern, Fäusten flach drücken. Etwa 3–4 EL Pizzasauce auf der Pizza darauf geben. Darauf den geriebenen Käse und alles, was das Herz begehrt, verteilen.

Auf mein Blech passen zwei kleine Pizzen. Das heiße Backblech (mit Topfhandschuhen!) aus dem Backrohr holen und das Backpapier mit den Pizzen auf das Blech ziehen. Im Backrohr etwa 10–12 Minuten backen. Nun die zwei weiteren Pizzen auf einem Bogen Backpapier vorbereiten und anschließend backen.

Chili-Öl

3 EL Olivenöl
1 TL getrocknete Chiliflocken

Für das Chiliöl Olivenöl und Chilis vermischen. Umso länger die Mischung steht, umso schärfer wird sie. Schmeckt super mit dem Pizzarand!

Ich lasse Pizza nach dem Backen noch kurz ruhen – das sorgt für mehr Stabilität beim Essen.

Komm kosten!

Übrigens: Bei zwei kleinen und zwei großen Essern wandert die übriggebliebene vierte Pizza am nächsten Tag in Teilen in die Brotzeiboxen. Noch Karottensticks und Apfelspalten dazu – fertig.

Komm kosten! kommt bald wieder!

Ich freue mich so, nur noch ein paar Tage, dann startet Komm kosten! wieder durch. Die ersten Rezepte sind bereits geschrieben, die Website ist umgezogen, jetzt fehlt noch das große 1. Fotoshooting am Wochenende, und dann kann es auch schon los gehen.

Was war in den letzten Jahren los? Puh. Vieles. Master-Studium, Arbeit, Kinder und im Herbst 2019 habe ich mich selbstständig gemacht. Alles große Schritte im Leben.

Natürlich habe ich in der Zeit auch viel gekocht, viel probiert und habe wieder tolle neue Rezepte für dich. Alle selbst gekocht, gekostet und für so gut befunden, dass ich sie mit dir teilen möchte.

Es gibt also bald wieder Neues! Komm kosten!

PS: Hast du mein neues cooles Logo gesehen? Es ist so hübsch geworden und passt perfekt zu meinem web | text-Logo.

Niederösterreichischer Steirischer (Käfer-)Bohnensalat

Niederösterreichischer Steirischer (Käfer-)Bohnensalat

Als Österreicher hier im wunderschön frühlingserwachenden Niedersachsen überkommt es einen hin und wieder – das Heimweh. Natürlich nach Freunden und Familie, aber auch nach der heimischen Küche. Zum Glück gibt es köstliche Produkte in meinem Heimatdorf – und das eine oder andere Flascherl herrliches Kürbiskernöl oder auch die eine oder andere Flasche Weinviertel DAC (Weißwein) haben mehrere Bundeslandgrenzen überwunden und gar ferne erreicht – Bayern und Niedersachsen eben.

Gestern also, der Sehnsucht nach der heimischen Küche nicht mehr trotzen könnend, musste, um dem Heimweh ein Schnippchen zu schlagen, „wos G’scheits“ auf den Tisch. Ein köstliches Fläschchen Kürbiskernöl der Familie Regner hat es bis nach Niedersachsen geschafft (wird allerdings nicht mehr lange durchhalten 😉 und sollte für einen Steirischen Käferbohnensalat herhalten. Steirische Käferbohnen sind in Niedersachsen denkbar schwer zu bekommen (trotz unfassbarer Auswahl an Bohnen in allen Farben und Größen und Soßen) – rote Bohnen haben einen sehr guten Ersatz geboten.

Niederösterreichischer Steirischer (Käfer-)Bohnensalat

Zutaten für zwei Portionen
1 Sackerl Vogerlsalat (Feldsalat)
1 Dose Steirische Käferbohnen (oder rote Bohnen)
1 kleine Zwiebel
8 Scheiben Roastbeef
8 TL Oberskren (Sahnemeerrettich)
3 EL Balsamico bianco
2 EL Kürbiskernöl (oder weniger oder mehr, ich bin in diesem Fall eher immer für mehr)
4 Scheiben Kürbiskernbrot oder ein Brot mit ordentlicher Rinde (z.B. ein Bauernbrot)

Den Salat waschen und trocken schleudern. Die Bohnen gut abspülen. Die Zwiebel in feine Ringe schneiden.

Je einen TL Oberskren auf eines der Enden der Roastbeefscheiben geben und diese einrollen.

Aus dem Essig und dem Kürbiskernöl ein Dressing mischen und ein wenig salzen.

Nun den Salat, die Bohnen und die Zwiebelringe vermischen und das Dressing vorsichtig unterrühren, mit den Roastbeefröllchen anrichten und genießen.

Beim Kürbiskernölkauf sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass es von äußerst guter Qualität ist. Es gibt da auch gestreckte Varianten, die mit dem hochwertigen Produkt der Familie Regner zum Beispiel gar nichts gemein haben.

Coq au Vin – die edle französische Küche

Coq au Vin

Die edle französische Küche – ein Genuss für jeden Gaumen. Und auch ein Genuss für jeden Koch. Es ist nämlich tatsächlich nichts dabei, die Hendlteile in den Topf zu werfen und sie in köstlichem Rotwein zu ertränken.

Coq au vin

Zutaten für zwei Portionen:
800 g Hendl (ich hatte Schenkel)
etwas Mehl zum Bestäuben
3 mittelgroße Schalotten
1 Knoblauchzehe
150 g Champignons
6 Scheiben durchwachsenen Speck
4 cl Cognac
ca. 400 ml kräftiger Rotwein
1 Prise Zucker
1 Lorbeerblatt
2 Thymianzweige
1 Rosmarinzweig
frisch geriebener Muskat
Öl zum Anbraten
Baguette zum Servieren

In einem großen Topf Öl erhitzen und darin die geviertelten Champignons, den klein geschnittenen Speck und die geviertelten Schalotten 5 Minuten braten, herausnehmen und zur Seite stellen. Das Hendlfleisch kalt abspülen, trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und in Mehl wenden.

Anschließend das Hendlfleisch von beiden Seiten im Topf scharf anbraten, mit dem Cognac ablöschen und kurz aufkochen lassen. Dann den Rotwein dazugießen (so, dass das Fleisch fast bedeckt ist), den Zucker, die gehackte Knoblauchzehe und die Kräuter hinzugeben. Deckel drauf und für etwa 1 Stunde schmoren lassen.

Nun die Kräuterzweige sowie das Lorbeerblatt entfernen. Das Fleisch wird kurz aus dem Topf genommen und die Soße bei starker Hitze etwa 10 Minuten eingekocht. Danach die Soße mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Hendlteile mit den Champignons, dem Speck und den Schalotten wieder in den Topf geben und zugedeckt noch einmal etwa 20 Minuten leicht köcheln lassen.

Die quälende Warterei (quälend wegen des köstlichen Geruchs, der sich schnell in der ganzen Küche verbreitet und zum Kosten einlädt) zahlt sich wirklich aus! Mit Baguette serviert – Coq au Vin ist wirklich ein Gedicht!

Gorgonzola-Törtchen

Gorgonzola-Törtchen

Meine Mitbewohnerin feierte gestern ihren 24. Geburtstag. Ich durfte in unserer WG-Küche tatkräftig mithelfen. Dabei sind diese köstlichen Gorgonzola-Törtchen entstanden. Nur vier Zutaten – und etwas ganz außergewöhnlich Gutes kommt dabei raus! Also falls es einmal schnell gehen muss: Meine kleinen Törtchen kann ich sehr empfehlen!

Gorgonzola-Törtchen

2 Packungen Blätterteig
4 Eier
200 g Gorgonzola
etwas abgeriebene Zitronenschale

Das Backrohr auf 200 Grad vorheizen.

12 Silikonmuffinförmchen oder ein eingefettetes Muffinblech bereitstellen. Den Blätterteig in ca. 10 x 10 cm große Quadrate schneiden und die Förmchen damit auskleiden.

Die Eier, den Gorgonzola und die Zitronenschale miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Mischung in die Förmchen füllen.

Die Gorgonzola-Törtchen etwa 15-20 Minuten backen, bis die Oberfläche schön golden glänzt. Frisch und knusprig aus dem Ofen schmecken sie natürlich am besten.

Österreichische Mehlspeisküche

Österreichischer Kaiserschmarrn

Einfach geil. Mehr ist dazu nicht zu sagen. 🙂

Kaiserschmarrn

für zwei gute Esser
180 g Mehl
400 ml Kuhmilch
4 Eier
2 TL Vanillezucker
Salz
1 Zitrone, abgeriebene Schale
60 g Feinkristallzucker
40 g Butter
1 Schuss Rum
40 g Rosinen

Die Rosinen im Rum aufkochen und beiseite stellen.

Das Backrohr auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Das Mehl mit der Milch verrühren. Die Eier trennen. Die Dotter unter die Milchmischung rühren, aus dem Eiklar und dem Zucker einen nicht zu steifen Schnee schlagen. Die Zitronenschale und den Eischnee unter den Teig heben.

In einer Pfanne ohne Plastikgriff (!!) 20 g der Butter schmelzen. Die Hälfte des Teiges hineinleeren, die Rumrosinen darauf streuen und kurz stocken lassen. Nun die Pfanne ins Rohr stellen, bis die Oberfläche schön braun geworden ist.

Der Schmarren wird schließlich mit Gabeln zerrissen und mit Zucker bestreut serviert. Apfelmus, Weichselmarmelade – passt alles hervorragend dazu.

Mit der zweiten Hälfte des Teiges wird dann natürlich genauso verfahren. Und die erste Hälfte kann in der Zwischenzeit verputzt werden.