Germguglhupf mit Rosinen

Germguglhupf mit Rosinen

Dieser Guglhupf ist schnell gemacht und deshalb auch gut für unter der Woche. Morgens den Teig zusammenkneten, den Vormittag über gehen lassen, Mittags in die Formen füllen und backen – fertig ist die leckere Nachmittagsjause – ohne große Arbeit und ohne große Sauerei.

Zutaten für den Germteig (Striezel)
abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
1 Ei

Den Germteig mit den Zitronenzesten wie hier beschrieben zubereiten.

Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Nach dem Gehen den Teig in zwei Teile teilen, noch einmal kneten, in zwei gefettete Guglhupfformen (oder auch eine gefettete Kastenform) geben, mit einem verquirltem Ei bestreichen, und etwa 20 Minuten backen.

Voll lecker schmeckt der, nach ein paar Tagen altbackene, Germguglhupf als arme Ritter. Dafür 1 Ei und 1/4 l Milch mit 1 TL Zucker und etwas Zimt verrühren, den übriggebliebenen Guglhupf in Scheiben schneiden, in der Milchmischung einweiken und in einer heißen Pfanne mit Butter herausbacken. Apfelmus dazu oder gebratene Apfelstücken – ein herrliches Frühstück!

Familien(pizza)fest

Familienpizza

„Pfui eklig“ – meine Zweijährige, die Fetakäse probiert. 😉

Sogar das Lieblingsessen vieler Familien, leckere, pikante, käsige Pizza, ist nicht gefeit vor pingeligen Essern. Der eine mag es feurig scharf, für den anderen darf am liebsten gar nichts drauf sein. Außer Käse und massig Mais.

Die ultimative Lösung ist, einfach vier Pizzen zu backen. Oder drei. Oder fünf. Je nachdem, wie viele mitessen. Durfte jeder seine Pizza selbst belegen, kann wirklich (fast) nichts mehr schief gehen.

Außer, dass der Teig nach dem Backen in der Mitte nicht durch ist. Dem ist aber schnell entgegengewirkt:

Tipp 1: Vermeidet Mais-, Schinken-, Mozzarella- oder welche auch immer-Berge. Dem Gewicht hält meist selbst der beste Pizzateig nicht stand. Lieber (ggf. geheim, wenn keiner hinschaut) umverteilen.
Tipp 2: Feuchte Zutaten wie Mozzarella und Tomaten eher außen verteilen. Die Flüssigkeit läuft in die Mitte, sorgt dort für andere Teigtemperaturen und der Teig backt langsamer. Vor allem natürlich, wenn sie auch noch in Tipp 1-Bergen auf der Pizza platziert wurden.

Familienpizza

Zutaten für 4 Esser

Pizzateig

500 g Mehl
1 Packerl Germ (Hefe)
1 TL Salz
300 ml Wasser
3 EL Öl

Mehl zum Arbeiten
Backpapier

Für den Pizzateig Mehl, Salz und Germ mit einem Schneebesen verrühren. Lauwarmes Wasser und Öl dazu gießen. Die Masse zuerst mit einem Löffel durchrühren und dann (am besten mit der Küchenmaschine) 10 Minuten kneten. Den Teig mindestens 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Das Backrohr (inkl. Backblech) auf 250 °C vorheizen.

Tomatensauce

1 Packerl stückige Tomaten
2 EL Tomatenketchup
2 TL Pizzagewürz
Salz

Alle Zutaten für die Pizzasauce verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Zutaten für den Belag vorbereiten.

Pizzabelag

Nach Belieben
geriebener Mozzarella
Schinken
Salami
Mais
Feta-Käse
Mozzarella
Zwiebel
Thunfisch aus der Dose
Spinat (schau mal hier!)

Den Teig mit einem Teigspatel in 4 Teile teilen und noch einmal gut durchkneten. Auf der Arbeitsfläche Backpapier ausbreiten und ein Viertel Teig darauf mit den Händen, Fingern, Fäusten flach drücken. Etwa 3–4 EL Pizzasauce auf der Pizza darauf geben. Darauf den geriebenen Käse und alles, was das Herz begehrt, verteilen.

Auf mein Blech passen zwei kleine Pizzen. Das heiße Backblech (mit Topfhandschuhen!) aus dem Backrohr holen und das Backpapier mit den Pizzen auf das Blech ziehen. Im Backrohr etwa 10–12 Minuten backen. Nun die zwei weiteren Pizzen auf einem Bogen Backpapier vorbereiten und anschließend backen.

Chili-Öl

3 EL Olivenöl
1 TL getrocknete Chiliflocken

Für das Chiliöl Olivenöl und Chilis vermischen. Umso länger die Mischung steht, umso schärfer wird sie. Schmeckt super mit dem Pizzarand!

Ich lasse Pizza nach dem Backen noch kurz ruhen – das sorgt für mehr Stabilität beim Essen.

Komm kosten!

Übrigens: Bei zwei kleinen und zwei großen Essern wandert die übriggebliebene vierte Pizza am nächsten Tag in Teilen in die Brotzeiboxen. Noch Karottensticks und Apfelspalten dazu – fertig.

Omas Schinkenstangerl

Vor ein paar Wochen durfte ich meiner Oma beim Schinkenstangerlbacken über die Schulter schauen. Und dann durfte ich natürlich auch gleich kosten, ich Glückliche. Herrlich schmecken diese Stangerl. Ideal für ein Picknick oder als kleine Vorspeise. Natürlich kann man die Stangerl auch mit anderen Sachen füllen. Je nach Lust und Laune.

Schinkenstangerl

Germteig:
1/2 kg Mehl (glatt)
5 dag Butter (zerlassen)
1 Pkg. Trockengerm
1/4 l Milch
1 TL Salz
1 Ei
Kümmel, grobes Meersalz

Füllung:
25 dag Schinken
10 dag Emmentaler
Schnittlauch
Petersilie

Die Butter zerlassen und die Milch auf Körpertemperatur erwärmen. Die Trockengerm und das Salz mit dem Mehl verrühren. Nun die Milch und die Butter unter das Mehl mischen und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Die Schüssel mit einem Tuch zudecken und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Käse hobeln, den Schinken klein würfeln und mit den gehackten Kräutern vermischen.

Den Teig noch einmal gut durchkneten und mit einem Nudelholz dünn auswalken. Mit dem Pizzaschneider in Vierecke schneiden und wie auf dem Foto mit der Füllung belegen. Nun schlägt man die unteren und oberen Enden ein und falten die linke und rechte Seite übereinander. Die Rollen müssen fest zugedrückt werden, damit nichts ausläuft.

Die Röllchen werden schließlich mit dem Ei bestrichen und mit Kümmel und grobem Meersalz bestreut.

Im vorgeheizten Rohr ca. 20 Minuten goldbraun backen. Die Schinkenstangerl schmecken natürlich frisch am besten, aber sie halten schon auch einige Tage.

GeNUSSbusserl

Köstliche Nussbusserl

Briocheteig, Nussfülle, fertig. Es braucht wie immer nicht viel, um mich glücklich zu machen. Und vermutlich auch einige von euch. 🙂 Hier mein Rezept für

Nussbusserl

50 dag Mehl
3 dag frische Germ
11 dag Butter
1/4 l Milch
5 dag Zucker
Salz
1 Eidotter
1 verquirltes Ei (zum Bestreichen)
100 g Marzipan
50 g Zucker
1 TL Zimt
2 Schuss Rum
200 g Nüsse
50 g Brösel
2 Schuss Milch

Milch auf dem Herd auf Körpertemperatur (ca. 36 °C) erwärmen und den Zucker, die Butter und das Salz darin auflösen bzw. schmelzen lassen. Nun die Germ dazu und die Milch mit dem Mehl und dem Eidotter mischen. Alles sehr gut durchkneten (mit der Hand oder dem Mixer) und eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit alle Zutaten für die Nussfülle vermengen und durchziehen lassen. Den Teig nach dem Gehen noch einmal durchkneten.

Nun den Teig in drei Teile teilen, auswalken, mit der Nussfülle belegen und einrollen. Mit einem bemehlten Messer kann man die Stücke am besten herunterschneiden. Die Nussbusserl auf ein Blech legen und mit einem verquirlten Ei bestreichen. Nun benötigt der Germteig wieder eine halbe Stunde Ruhe.

Jetzt kann er gebacken werden.

In die Nussfüllen kann man auch noch in Rum eingelegte Rosinen geben oder weitere Gewürze wie Kardamom. Lasst es euch schmecken!

Rosinenbrötchen

Es soll ja Menschen geben, die nicht so auf Rosinen stehen. Ich hab sogar davon gehört, dass manche Menschen sie hassen. Aber ledig essen. Es gibt halt komische Sachen auf dieser Welt.

Ich gehöre nicht zu diesen Menschen. Ich mag Rosinen. Sehr gerne sogar. Deshalb habe ich heute Rosinenbrötchen gebacken. Sehr leckere Rosinenbrötchen. 🙂

Rosinenbrötchen

Zutaten
50 dag Mehl
2 Packal Trockengerm
11 dag Butter
1/4 l Milch
10 dag Zucker
abgeriebene Schale einer Zitrone
Salz
1 Eidotter
1 Handvoll Rosinen
1 Schuss Rum
1 verquirltes Ei (zum Bestreichen)

Milch in der Mikrowelle auf Körpertemperatur (ca. 36 °C) erwärmen und den Zucker, die Butter und das Salz darin auflösen bzw. schmelzen lassen. Die Milch mit dem Mehl, der Germ, der Zitronenzeste und dem Eidotter mischen. Alles sehr gut durchkneten (mit der Hand oder dem Mixer) und eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Rosinen mit dem Schuss Rum aufkochen und stehen lassen, damit sie sich mit dem Rum ansaugen können.

Nach dem Gehen den Teig noch einmal kneten und die Rosinen mit einkneten. Den Teig dann zu einer Rolle formen und mit einem Messer in etwa 10 Teile schneiden. Nun zu Kugeln oder zu länglichen Stangerln formen. Auf ein Backblech legen und mit Eidotter bestreichen. Wer will, kann die Rosinenbrötchen mit Hagelzucker oder Mandelblättchen bestreuen.

Den Ofen auf 30 Grad aufdrehen und das Gebäck im Rohr für 30 Minuten gehen lassen. Danach die Hitze auf etwa 200 Grad erhöhen. Nach ca. 20 Minuten sind die Rosinenbrötchen fertig gebacken.

Wie vom Italiener…

Es geht nichts über eine superleckere Pizza im Restaurant… Außer man ist laktoseintolerant und sollte den Mozzarella, der da drauf ist, meiden. Wer aber nicht auf eine gute Pizza verzichten will, macht’s wie ich und bäckt selber! Heute verrate ich euch das Rezept für meinen Pizzateig:

Pizzateig

Zutaten für eine große Pizza:
1 Packung Trockengerm (= 7 g)
150 ml lauwarmes Wasser
1 TL Kristallzucker
0,5 TL Salz
1 EL Olivenöl
180 g Weizenmehl
70 g Dinkelmehl

Belag nach Wahl: Schinken, Salami, Käse, Gemüse,…

Backrohr auf 50°C vorheizen.

In einem Germtopf (oder einer anderen mittelgroßen Schüssel) die Trockengerm mit Wasser, Zucker, Salz und Öl mit einem Schneebesen verrühren.

Nach und nach Mehl reinleeren und verkneten, bis der Teig schön zusammenhält und sich gut vom Schüsselrand löst. Abschließend mit etwas Mehl bestäuben und mit dem Deckel oder einem sauberen Geschirrtuch zudecken.

Backrohr ausschalten und den Germtopf reinstellen. Wenn’s schön warm ist, geht der Teig besser auf!
Ich habe ihn etwa 50 Minuten lang gehen lassen und dann weiterverarbeitet. (Backrohr nun auf 250°C vorheizen!) Nun braucht ihr den Teig nur noch auf einem Backpapier dünn auszurollen und mit den Fingern auseinanderzuziehen, damit er nicht zu dick wird.

Ist der Teig schön auf dem Backblech verteilt, kann die Pizza nach Lust und Laune belegt werden. Ich habe als Unterlage Basilikumsugo draufgestrichen und Schinken, Chilisalami sowie Tomaten- und Zucchinischeiben draufgegeben. Käse und etwas Oregano drüberstreuen und für 15-20 Minuten auf der mittleren Schiene backen!

Die Pizza war richtig knusprig und wirklich lecker! Es ist nicht mal ein kleines Stück übrig geblieben 🙂 Ab sofort werde ich den Teig sicher öfters selber machen! 

Rosenkuchen

Da ich wieder mal Lust auf einen guten Germteigkuchen hatte, habe ich in meinen Backbüchern gestöbert und bin auf ein neues Rezept gestoßen. Ich liebe den Duft von frischem, flaumigem Germteig und konnte einfach nicht widerstehen.

Rosenkuchen

Zutaten

Germteig:
500 g Mehl
1 Würfel frische Germ
60 g Zucker
225 ml Milch
1 Prise Salz
2 Eier
60 g Butter

Füllung:
1 Pkg. Vanillepuddingpulver
500 ml Milch
150 g Rosinen
etwas Rum

Butter schmelzen und Milch erwärmen, mischen, Zucker hinzugeben und die Germ darin auflösen.

Mehl, Salz und Eier in eine große Schüssel geben und das Dampfl dazuleeren. Den Teig so lange kneten, bis er sich vom Schüsselrand löst. Falls der Teig zu sehr an den Händen klebt, einfach ein bisschen Mehl dazugeben. Mit einem sauberen Küchentuch abdecken und rund 60 Minuten leicht vorgeheizten Backrohr gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Fülle zubereiten: Dazu nach Packungsanleitung den Pudding mit Milch zubereiten und die Rosinen in Rum einlegen. Den Pudding immer wieder rühren, damit er nicht zu fest wird. Nach einer Weile die Rosinen abseihen und in den Vanillepudding mischen. Eine Springform (26 cm Durchmesser) fetten und ausstauben. Ofen vorheizen!

Ist der Teig schön aufgegangen, knetet man den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal kräftig durch und teilt ihn in zwei Stücke. Jedes Stück mit einem Nudelholz zu einem Rechteck ausrollen und mit Vanillepudding bestreichen. Teig von der Längsseite her aufrollen, in etwa 10 gleich große Stücke schneiden und mit der Schnittseite nach oben in die Springform geben.

Mit Eigelb bestreichen und mit Zimt bestreuen. Im Ofen bei 170° C rund 45 Minuten lang backen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, finde ich! Was meint ihr dazu?

Striezelig

Allerheiligenstriezl

Ja, wie versprochen, hier die kleinen Striezl. Vom Mitesser mit „Sehr gut“ benotet, dürfen also nicht so schlecht geworden sein! 🙂 Ich habe die Zutatenliste noch um Zitronenzesten und Vanillezucker erweitert. Die Rosinen habe ich in Rum aufgekocht.

Die große Familienrunde darf sich nun darauf freuen und ich hoffe sehr, dass es allen schmeckt. Das richtige Allerheiligenwetter haben wir hier auf jeden Fall für eine Striezljause mit Tee und Kaffee: eine dichte Wolkendecke, Nieselregen, Kälte.

Tag der Zimtschnecke

Kanelbullar zum Anbeißen

In Schweden wird heute, am 4. Oktober, der Tag der Zimtschnecke begangen. Und das – unserer Meinung nach – zurecht. Denn Zimtschnecken schmecken einfach immer und überall vorzüglich! Auf selbstgebacken.at haben wir das Rezept für die weltbesten Zimtschnecken gefunden:

Kanelbullar

Zutaten
Germteig:
85 g Butter
275 ml Milch
1 Würfel frische Germ
100 g Zucker
1/2 TL Salz
1/2 TL Kardamom
500 g Weizenmehl

Füllung:
70 g Butter
2 EL Zimt
50 g Zucker
50 g Mandelsplitter
1 Ei zum Bestreichen
Hagelzucker zum Bestreuen

Butter schmelzen und Milch erwärmen, mischen, Zucker hinzugeben und die Germ darin auflösen.

Salz, Kardamom und zum Schluss das Mehl einrühren und den Teig so lange kneten, bis er sich vom Schüsselrand löst. Falls der Teig zu sehr an den Händen klebt, einfach ein bisschen Mehl dazugeben. Mit einem sauberen Küchentuch abdecken und rund 60 Minuten im mit heißem Wasser gefüllten Abwaschbecken gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Fülle zubereiten: Dazu die Butter schmelzen, Zimt, Zucker und Mandelsplitter untermischen.

Den Teig in zwei Teile teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu je einem Rechteck ausrollen.
Zimtmasse darauf verteilen, zu je einer Wurst rollen und in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden.
Die rund 25 Schnecken auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.

Rohr vorheizen.
 
Mit Ei bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen und ins vorgeheizte Backrohr schieben. Bei 170 °C backen, bis sie einen goldgelben Teint bekommen haben. Hat bei uns ca. 30-45 Minuten gedauert.

Die Zimmhhhhtschnecken waren nach kürzester Zeit aufgefuttert. Ein eindeutiges Zeichen dafür, dass sie den Kostern geschmeckt haben.

Früh morgens

Wenn ich jetzt aufsteh, könnt ich schon … zum Frühstück Striezel essen. Also raus aus den Federn um 05:00 Uhr und ab in die Küche. Nach kleinen Differenzen mit meiner Küchenwaage (heute noch fliegt sie raus!!!) haben wir uns doch gleich angefreundet, der Germteig und ich. Und als er dann ums Doppelte aufgegangen ist, waren wir beste Freunde. Auch wenn man nur wenige Zutaten braucht für einen Germteig, von einem braucht man doch mehr: von der lieben Zeit. 3 Stunden hats jetzt inkl. Backen gedauert. Aber zum Frühstück frischen Striezel. Das ist es wert!

Striezel

Zutaten
500 g Weizenmehl (+ ev. noch mehr Mehl)
2 Eier
1/4 l Milch
60 g Butter
ein Schuss Rum
Vanillezucker
50 g Zucker
1 Packal Trockengerm
Salz
Rosinen

 Die Milch in einem Reindl erwärmen und Butter, Rum, Vanillezucker, Zucker und Salz darin schmelzen bzw. auflösen. Der Herr Plachutta sagt, dass die Milch 30 Grad haben soll. Ich hab ja kein Thermometer in der Küche (bin da sicher nicht die Einzige!!), aber 30 Grad ist scheinbar lauwarm. Also ich habs lauwarm werden lassen und der Teig ist klasse aufgegangen. Wirds wohl passt ham.

In einer großen Schüssel in das Mehl eine Mulde graben (geht gut mit den Händen, Schaufel unnötig) und die zwei Eier hineinschlagen. Den Milch-Mix dazuleeren und mit dem Löffel von außen nach innen alles vermischen (dabei die Schüssle drehen). Wenn recht ein Gatsch entstanden ist, auf eine bemehlte Unterlage stürzen und mit mehligen Händen gescheit durchkneten. Da mein Teig zu pickig war, hab ich noch ordentlich Mehl dazugeknetet. Kommt aber aufs Mehl an (hoff ich halt).

Germteig fertig zum Aufgehen

Zum Aufgehen hab ich den Teig in eine bemehlte Schüssel gegeben, heißes Wasser in die Abwasch fließen lassen, Schüssel hineingestellt und Geschirrtuch darüber. Ist ein Trick von da Oma und funktioniert klasse! (Wo soll man auch im Sommer einen warmen Heizkörper her kriegen?? Oder in Wien ein warmes Heizhaus?)

toll aufgegangen (Glück gehabt!!)

Nach einer dreiviertel Stunde war der Teig ordentlich aufgegangen. (Rohr auf 80 Grad Ober- Unterhitze aufdrehen!) Jetzt wird er noch einmal gescheit durchgeknetet und in zwei Teile geteilt. Den ersten Teil noch einmal durchkneten und mit einem bemehlten Messer in drei gleich große Stücke teilen. Jeden Teil noch einmal kneten, zu einer Kugel formen und dann länglich rollen. Schließlich in gescheiter Flechtmanier zu einem Striezel legen und mit Ei bestreichen. Mit Hagelzucker oder Mandelplättchen oder auch nichts bestreuen und diese dann andrücken. Mit dem zweiten Teigteil gleich verfahren.

die in drei Teile geteilte zweite Hälfte
Flechtstunde

Die beiden fast fertigen Striezel auf ein Blech legen und im warmen Rohr noch einmal gehen lassen. Ich musste dann das Blech wechseln, weil die beiden dermaßen aufgegangen sind. Damit hatte ich nicht gerechnet. Dann das Rohr auf die erforderliche Temperatur einstellen (bei meinem Rohr sind es 150 Grad) und 25 Minuten backen. Bitte aber immer wieder reinschauen. Meine sind schon sehr braun geworden.

da hatten sie noch ordentlich Spielraum zwischen sich
und da haben sie sich aneinandergekuschelt

Aber jetzt duftet die ganze Wohnung nach Striezel und da ist es mir egal, wie sie aussehen! 😉